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Beschäftigung
Unsere Beschäftigungsateliers:

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  • Kerzen und Flora
  • Weberei
  • Textil
  • Lingerie
  • Küche
  • Garten
  • Dachatelier


Das Tun – tätig sein – lernen – aktiv – passiv – Freude – Widerstand – Schritte - Verweigerung – Grenzen – zuviel – zuwenig – Entwicklung

Zusätzlich zu den 23 Arbeitsplätzen für die im Heim wohnhaften Behinderten bietet das Beatus-heim 19 weitere, externe Arbeitsplätze an.

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Zur individuellen Entfaltung trägt auch eine sinnvolle Arbeit bei. Sinnvoll heisst hier, dass das Produkt oder die Dienstleistung auf die realen Bedürfnisse eines Kunden zugeschnitten ist.

Jedem betreuten Menschen soll eine Arbeitsmöglichkeit offen stehen, die seinem Wesen entspricht und dem Grad seiner Selbständigkeit angemessen ist.

Die Arbeit hilft mit, den Tages- und Wochenrhythmus zu erleben, das Selbstbewusstsein zu stärken, Neues zu erfahren und an der Gemeinschaft teilzuhaben. Hier ermöglichen wir auch dem stärker hilfebedürftigen Menschen, ein Glied im sozialen Zusammenhang - über das Beatus-Heim hinaus - zu sein. Individuelle, soziale und handwerkliche Fähigkeiten werden im Rahmen der Produktion gezielt gefördert.

Jeder betreute Mitarbeiter ist im Team ein Glied im Arbeitsprozess der jeweiligen Werkstatt. Er ist auf den Arbeitseinsatz der anderen angewiesen, um zu brauchbaren, schönen Ergebnissen zu kommen. So findet Identifikation statt, die den Alltag bereichert und zur Lebensfreude beiträgt.

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Die Produkte werden in einwandfreier Qualität termingerecht hergestellt, und zu marktgerechten Preisen verkauft.
Der Schwerpunkt des Sortiments liegt bei kunsthandwerklichen Gebrauchsgegenständen.

Die Betreuten haben einen festen Arbeitsplatz in einer bestimmten Werkstätte. Von Zeit zu Zeit angebotene Schnupperwochen in einer anderen Werkstatt sollen das Bedürfnis nach einem Arbeitsplatzwechsel prüfen, Abwechslung bringen und den Horizont erweitern. Ein Wechsel im gegenseitigen Einvernehmen ist möglich.

Der Arbeitstag beginnt in der Regel um 9.00 Uhr mit einem gemeinsamen Morgenkreis und wird um 17.00 Uhr mit einem Abendkreis abgeschlossen. Der Morgenkreis dient auch dazu, die Betreuten und Mitarbeiter über besondere Ereignisse des Tages zu informieren. Neben der Mittagspause sind morgens und nachmittags jeweils zwanzig Minuten Pause.


Das Arbeitsangebot besteht von Montag bis Freitag in den folgenden  Werkstätten:

Küche:
Zubereiten des Mittagessens (ca. 65 Essen), Vorbereiten des Zvieri und Znüni, Tische decken und Geschirr abwaschen, Nachtessen für die vier Wohngruppen.

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Lingerie & Textilatelier:
Waschen, Bügeln und Flicken der Wäsche von den Bewohnern des Heimes. Bemalen von Seiden- und Baumwollstoffen, Verarbeiten derselben zu verschiedensten Produkten.

Garten:
Gestalten und Pflegen des Gartens und der Hausumgebung. Anbau und Verarbeiten von Gemüse, Kräutern, Beeren, Obst und Blumen für den Eigenbedarf und zum Verkauf. Einsammeln und Kompostieren von Küchenabfällen aus dem Dorf. Brennholz sägen. Verpackungsaufträge ausführen.

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Kerzen- und Florawerkstatt:

Ziehen von Bienenwachs- und Paraffin-/Stearinkerzen ver-schiedener Längen und Dicken. Sonderanfertigungen auf Bestellung. Gießen von Schwimmkerzen. Verpacken der gefertigten Kerzen.

Anbau von Blumen Kräuter und Gewürze. Trocknen, verpacken.

Weberei:
Weben von verschiedenen Stoffen in diversen Qualitäten (Seide, Wolle Halbleinen, usw.) und verarbeiten zu schönen Gebrauchsartikeln.

Dachatelier & (Mehrzweckwerkstatt):
Das Dachatelier ist eine Werkstatt, in der noch intensivere Betreuung als in den anderen Werkstätten möglich ist. Die Arbeiten sind vielfältig und dem Einzelnen entsprechend noch mehr vereinfacht. Es wird z.B. gewoben, Rohwolle bis zu Filz verarbeitet und leichte Kartonagefaltarbeiten (Industrieauftrag) gemacht.