Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt uns als Institution, in der viele Menschen auf relativ engem Raum leben, vor eine grosse Herausforderung. Wir setzen jedoch alles daran, den Schutz und die Betreuung bestmöglich zu gewährleisten.

 

Das Bundesamt für Gesundheit BAG gibt Anweisungen, wie man sich schützen kann.
Unter folgendem Link können wir uns sachlich informieren:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/so-schuetzen-wir-uns.html

Auch der Kanton Zürich gibt Anweisungen und Auflagen, welche für den Kanton Zürich gelten.
Unter folgendem Link erhalten wir spezifische informieren.

https://gd.zh.ch/internet/gesundheitsdirektion/de/themen/coronavirus.html#medienmitteilungen

Vom Kantonalen Sozialamt bekommen wir regelmässig Anordnungen und Empfehlungen wie wir uns im Umgang mit dem Coronavirus verhalten sollen.

Wir danken allen Eltern und Angehörigen, die uns durch ihre grossartige Mithilfe unterstützen.

 

Aktualissierung 08.06.2020

Das Besuchsverbot ist ab heute aufgehoben. Wichtig ist aber, dass die Hygieneschutzmassnahmen, wie Abstand halten und Händehygiene, auch von unseren Besuchern eingehalten werden.

Weiterhin gelten alle anderen Schutzmassnahmen vom 02. Juni 2020.

 

Aktualisierung 02.06.2020

Langsam beruhigt sich die Situation um die Coronapandemie und wir können wieder etwas besser abschätzen, wie es weitergeht. Die akute Gefahr scheint zurück zu gehen, dennoch werden wir sicherheitshalber bestimmte Massnahmen weiterführen. Wir wollen alles unternehmen, um die Gesundheit unserer betreuten Menschen und Mitarbeitenden zu schützen. Wir können natürlich die Gesundheit nicht garantieren, auch wenn wir das gerne würden. Aber wir können die Empfehlungen der Fachleute, so gut es mit unseren besonderen Menschen geht, verantwortungsbewusst umsetzten.

Durch die Lockerungen des Bundes und die Entwicklung der Fallzahlen halten wir es für vertretbar, dass ein Teil der organisatorischen Massnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung, ab dem 02. Juni aufgehoben wird.

Ergänzend werden die Hygieneschutzmassnahmen in einem Schutzkonzept für eine längerfristige Umsetzung festgelegt. Das längerfristige Schutzkonzept haben wir auf der Grundlage eines Musterschutzkonzeptes des Bundes erstellt. Wir müssen dabei aber berücksichtigen, dass bei uns besondere Menschen leben, die auch besondere Bedingungen brauchen.

Wir haben noch keine Information des Kantonalen Sozialamtes wie es mit dem Besuchsverbot weitergeht. Wir haben nur ein Mail bekommen, dass dieses Thema derzeit bearbeitet wird.

Ab dem 02. Juni 2020 gilt deshalb im Beatus-Heim:

  • Gemäss der Verordnung des KSA müssen wir das Besuchsverbot weiterhin berücksichtigen: «Das Besuchsverbot in den Einrichtungen bleibt grundsätzlich bis auf Weiteres bestehen, wie bis anhin mit Ausnahmen in Einzelfällen wie z.B. bei Erkrankungen von BewohnerInnen.» Wir informieren wieder sobald das Besuchsverbot aufgehoben wird.
  • Alle Massnahmen des «Schutzkonzeptes Beatus-Heim» mit den Hygienemassnahmen werden umgesetzt.
  • Die Betreuten gehen wieder in ihre vorherige Werkstatt.
  • Das Mittagessen findet wieder, mit einer neuen Sitzordnung, im Saal und auf den Wohngruppen statt.
  • Einzeltherapien wie Physiotherapie und Sprachgestaltung können unter Beachtung der Schutzmassnahmen durchgeführt werden.
  • Alle anderen Angebote wie Musik, Eurythmie und Theater, Montagskreis, Frauenabend können wieder in den vorherigen Gruppierungen stattfinden. Auswärtige Angebote können unter Beachtung der Schutzmassnahmen und den öffentlichen Auflagen besucht werden.
  • Der Bildungsnachmittag wird vorläufig werkstattweise durchgeführt.
  • Nicht stattfinden werden bis auf weiteres alle grossen Gemeinschaftsveranstaltungen, wie Morgen-, Abendkreis, Werkforum und Heimkonferenz.
  • Nach wie vor gelten zwingend die Schutzmassnahmen der Kampagne des BAG „So schützen wir uns“, für alle die sich aus beruflichen Gründen in der Institution aufhalten (Lieferanten, Handwerker, BewerberInnen, Fachberatungen, etc.).
  • Wenn wir mit den Bewohnern ausser Haus sind, halten wir uns selbstverständlich an die geltenden Abstands- und Hygieneverordnungen.
  • Bei Fieber, Husten oder andere grippeähnliche Symptome bleibt die betroffene Person zu Hause und wird angehalten einen Test zu machen. Dies gilt auch, wenn Personen im gleichen Haushalt Symptome zeigen.

Wir haben in dieser sehr besonderen Zeit trotz allem sehr viele wichtige und auch schöne Erfahrungen gemacht. Wichtig ist uns auch, dass es allen Bewohnern nach wie vor sehr gut geht. Es ist noch nicht das gewohnte Leben, aber wir sind auf dem besten Weg dahin.

 

Aktualisierung vom 30. April 2020

Heute hat uns kurz vor dem Mittag das Kantonale Sozialamt über die weiteren Massnahmen, ab dem 30 April 2020 informiert. Die Anordnungen und Empfehlungen gegenüber Heimen betreffend COVID-Patientinnen und -PatientenIn der Gesundheitsdirektion des Kanton Zürich, werden durch das Kantonale Sozialamt für die Einrichtungen des Bedindertenwesens in einem Merkblatt konkretisiert.

Wesentlich ist für alle, dass das Besuchsverbot verlängert wurde.

«Das Besuchsverbot in den Einrichtungen bleibt grundsätzlich bis auf Weiteres bestehen, wie bis anhin mit Ausnahmen in Einzelfällen wie z.B. bei Erkrankungen von Bewohnenden.»

Diese grundlegende Verordnung und die weiteren Vorgaben und Empfehlungen aus dem Merkblatt haben wir in einer gemeinsamen Sitzung besprochen und folgende Massnahmen beschlossen:

  • Die Bewohner dürfen wie geplant an diesem Besuchswochenende nach Hause. Die Angehörigen erhalten eine Merkblatt mit Verpflichtungen an die sie sich, für das Besuchsverbot halten müssen.
  • Um die übliche Durchmischung aufzuheben und damit bei einem allfälligen Fall gezielt isolieren zu können, wird die Tagesstruktur weiterhin, wie in den Wochen zuvor in der Aufteilung nach Wohngruppen gestaltet.
  • Einzeltherapien wie Physiotherapie und Sprachgestaltung dürfen unter Beachtung der Schutzmassnahmen durchgeführt werden.
  • Alle anderen Angebote wie Musik, Eurythmie und Theater finden wohngruppenweise oder als Externengruppe statt.
  • Die Externen die am 04. oder 11. Mai neu wieder dazukommen werden gezielt in bestimmte Werkstätten aufgeteilt:
    Es wird ein zusätzlicher Fahrdienst eingerichtet, damit die Externen die öffentlichen Verkehrsmittel nicht benützen müssen.
  • Nach wie vor gelten zwingend die Schutzmassnahmen der Kampagne des BAG „So schützen wir uns“, für alle sich in der Institution aufhaltenden Personen (Bewohnerinnen/Bewohner, Mitarbeitende, Lieferanten, etc.)
    Befolgen Sie diese Hygieneempfehlungen:

    • Gründlich Hände waschen
    • Hände schütteln vermeiden
    • Niesen und Husten nur ins Taschentuch oder in die Armbeuge
    • Taschentücher nur in geschlossenen Behältnissen entsorgen

    Tragen Sie zur Verringerung der Ausbreitung bei:

    • Wenn immer möglich zuhause bleiben
    • Abstand halten – beim Anstehen Abstand halten, bei Sitzungen Abstand halten
    • Blieben Sie zu Hause, wenn Sie sich krank fühlen, Fieber oder andere grippeähnliche Symptome haben.

Diese weitergeführten Einschränkungen sind begründet als Schutzmassnahmen für die Risikopersonen. Das ist sehr gut nachvollziehbar, auch wenn manche müde werden und es für uns noch mal eine Herausforderung darstellt.

 

28. April 2020

Zuerst möchten wir zwischendurch allen danken für die konstruktive Haltung im Umgang mit den Massnahmen zur Corona-Krise.

Wir sind alle gespannt wie es weitergeht. Bisher gibt es noch keine offizielle Aussage vom BAG oder Kantonalen Sozialamt, ob das Besuchsverbot über den 30. April hinaus bestehen bleibt. Wir gehen deshalb im weiteren Vorgehen davon aus, dass das Besuchsverbot damit endet. Falls eine andere Bestimmung durch die Behörden erfolgt, werden wir umgehend wieder informieren.

Die allgemeine Entwicklung geht in eine schrittweise Aufhebung der einschränkenden Massnahmen. Deshalb bereiten auch wir uns darauf vor.

Wir haben dazu folgende Massnahmen bestimmt, wie wir langsam und schrittweise wieder zu einem normalen Betrieb zurückfinden.

  • Das Besuchswochenende vom 30.04.2020 findet statt. Die Eltern und Angehörigen zu denen die Bewohner gehen, werden gebeten, unbedingt die Schutzmassnahmen einzuhalten und keine öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
  • Ab dem 04. Mai arbeiten die Bewohner und Externen wieder in den gewohnten Werkstätten. Ausserdem finden die verschiedenen Angebote der Tagesstruktur wie Therapien, Musik, Eurythmie etc. wieder statt. Ausgenommen sind einzelne Klienten die zu einer Risikogruppe gehören.
    Einkaufen gehen ist in Begleitung wieder möglich, wenn die Schutzmassnahmen eingehalten werden können.
  • Ab dem 11. Mai finden die gruppenübergreifenden Freizeitangebote in kleinen Gruppen am Abend wieder statt.
  • Noch nicht stattfinden werden sicher bis zum 8. Juni:
    – der Morgen- und Abendkreis
    – das Werkforum
    – der Bildungsnachmittag
    – die Heimkonferenz

 

13. März 2020

Wir können nicht abschätzen, was auf uns zukommt, aber wir versuchen die verschiedenen Aspekte abzuwägen und die Situation besonnen zu meistern. Als Betreuungsinstitution sind wir uns der hohen Verantwortung bewusst, die wir in der aktuellen Situation für die von uns begleiteten Menschen und Mitarbeitenden tragen. Insbesondere weil in unserer Institution Menschen leben, die durch das neue Coronavirus besonders gefährdet sind. Für sie besteht zum Teil ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe.

Der Schutz der in unserer Institution lebenden und arbeitenden Menschen hat deshalb allerhöchste Priorität.

Die nachfolgend aufgeführten Schutzmassnahmen und Verhaltensregeln tragen wesentlich dazu bei die Situation gut zu überstehen.

  • Wir unterstützten und befolgen sämtliche Auflagen und Empfehlungen, die seitens der Bundesbehörden (BAG) und des Kantonalen Sozialamtes erlassen werden.
  • Besuche von Angehörigen und Freunden der Bewohner sind bis zum 30. April 2020 nicht erlaubt. Anordnung Besuchsverbot
  • Die Bewohner gehen ebenfalls vorübergehend nicht nach Hause.
  • Wir bemühen uns, durch interne strukturelle Massnahmen die weitere Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen.
  • Die Tagesstätten werden vorübergehend so organisiert, dass keine Durchmischung der Bewohner aus den verschiedenen Wohngruppen vorliegt. Das heisst, jede Wohngruppe ist einer Tagesstätte zugeordnet.
  • Dort wo wir individuelle Lösungen gefunden haben, bleiben die von extern kommenden Klienten zu Hause bei ihren Angehörigen oder in ihrer externen Wohngruppe.
  • Die Schutzmassnahmen der Kampagne des BAG „So schützen wir uns“ gelten für alle sich in der Institution aufhaltenden Personen (Bewohnerinnen/Bewohner, Mitarbeitende, Lieferanten, etc.):
    • Auf das Händeschütteln wird generell verzichtet.
      Die Hände werden sooft als möglich gründlich mit Wasser und Seife gewaschen (für Mitarbeitende der Pflege/Betreuung gelten die 5 Indikationen der Händedesinfektion).
      Die Husten- und Nies-Etikette wird eingehalten: Husten oder Niesen in ein Papiertaschentuch, das nach einmaligen Gebrauch sofort entsorgt wird. Falls kein Papiertaschentuch vorhanden ist: Husten oder niesen in die Armbeuge, danach sofort gründlich Hände mit Wasser und Seife waschen.
      Abstand halten, wenn immer möglich (z.B. bei Mahlzeiten, Gruppenaktivitäten oder Sitzungen etc.).
  • Gruppenübergreifende Versammlungen und Veranstaltungen im Haus sind nicht erlaubt.  D.h.: Es findet zum Beispiel kein Morgen-, und Abendkreis statt. Das Mittagessen findet für die Bewohner in ihren eigenen Wohngruppen statt. Die externen Mitarbeitenden essen im Saal.
  • Die Küche wird nur vom Küchenpersonal betreten.
  • Alle gruppenübergreifenden Freizeitaktivitäten sind abgesagt.
  • Wir sind in engem Kontakt mit unserer Heimärztin, die uns bei allen medizinischen Belangen unterstützt.

Diese Massnahmen sind zum Teil sehr einschneidend und mussten den Möglichkeiten unserer Bewohner entsprechend, sorgfältig und schrittweise, eingeführt werden.